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Gedanken von Helmut Wimmer zum Ostalb-Laufcup - Gedanken über die Sportart Nordic-Walking

Helmut Wimmer - ehemaliger Nordic-Walking-Weltmeister (Startnummer 198) hier beim Kapfenburg-Panoramalauf 2013 zusammen mit Robert Werner von der DJK Flochberg kurz vor dem Ziel.

Heute habe ich von Helmut Wimmer folgendes eMail erhalten:

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"Von:
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Gesendet: Donnerstag, 2. Mai 2013 10:57
An: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Betreff: Kapfenburg

Hallo Paul,

Kaum ist man von der Laufveranstaltung zu Hause, startet den PC und auf hobbylauf.de kann man bereits deinen Bericht lesen und Bilder gucken, wo man vor kurzem erst war.
Echt Klasse.

Zu deiner Anmerkung zum Nordic Walking: "Speziell für diese Sportart wird vielleicht zu wenig Werbung auf den Volksläufen gemacht."

NW hat hier bei uns einfach keine Lobby, dies ist in anderen Gegenden anders. Im Schwäpo-Bericht wird das NW nicht einmal erwähnt.
Selbst Fussballer einer zweiten Mannschaft aus der B-Klasse wird mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Das sind halt echte Sportler. Aber die gehen mit mir nicht einmal zum Laufen.

Der Ostalb-Laufcup ist ein Laufcup. Wenn es nur eine Läuferwertung gibt, "dann ist es halt so".
Die Zeitung ist ein Werbeträger für die Veranstaltungen. Wenn hier nichts geschieht, können sie das NW auch streichen.

Beispiel Schw. Gmünd: Hohe Startgebühren, keine Berichterstattung. Der Veranstalter wundert sich über die dürftige Teilnehmeranzahl. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
Du kennst das Sprichwort: "Kaum habe ich meiner Geiss das fressen abgewöhnt, ist sie verreckt"

Ich trainiere gerne mit den Stöcken, eine Mischung aus Nordic Walking und Trailrunning. Es ist für mich eine ideale Ergänzung zum Radfahren, hier liegt mein Focus.

Mir geht es um Breitensport. Jeder soll sich bewegen. Das ist eigentlich auch der Sinn des Ostalb-Laufcups. Das ist auch der Grund, dass ich hier mitmache. Ich muss mir nichts beweisen.


Auch mit Stöcken kann man den Puls auf Hochtouren bringen.
Das wissen aber halt nur die wenigsten. Es gibt auch Journalisten, die die Leistung der Läufer höher ansiedeln als der Walker und das auch noch kundtun.
Aber dass die Leistung durch die Leistung des Herz-Kreislaufsystems begrenzt wird, wissen sie wohl nicht.


Grüße

Helmut
"

Zitat zu Ende.

Ich stimme hier dem Helmut voll und ganz zu. Schade und interessant gleichzeitig war dann auch noch, dass beim Bericht in der Zeitung in der Ergebnisliste ohne Erwähnung warum, zahlreiche Läufer nicht genannt wurden. So hat man z.B. auch zwischen der Nr. 60 und 62 die Nummer 61 mit (...) ausgelassen. Das war z.B. meine Wenigkeit.
War es mein Bericht, den ich über den Kapfenburg-Panoramalauf bereits am Sonntag positiv geschrieben hatte?

Aber auch noch weitere 2 aus Westhausen (Joachim Winter, G. Steidle) und der eine oder andere aus Lauchheim!!!!
Helmut und ich haben uns da gewundert.

Seltsam: Bei einer Heimveranstaltung nicht mal die locals präsentieren, das ist doch echt schwach. Vielleicht wäre sonst das Papier in der hiesigen Zeitung ausgegangen......

Wie gesagt: Es geht nicht um mich und Helmut Wimmer. Wir wissen, was was wir können. Das wissen auch zahlreiche andere wie z.B. Simon Wagner und Jörg Scherle und ....


Der Breitensport muss aktiver werden in unser heutigen, bewegungsarmen, kaloriensparenden Arbeitswelt.
Hier liegt die Herausforderung der Zukunft.

Aus Walker werden vielleicht Läufer; aus Übergewichtigen leichtere Menschen, usw....
Wenn ich mal nicht mehr radfahren kann, kann ich hoffentlich noch mit dem Rucksack wandern.


Grüße Helmut und Paul Launer