Home

  Laufreise Kenia - Laufen in Kenia    zurück zur Laufseite

 

Lauflinks

Lauftermine

Laufreise
Kenia -
2 0 1 0

Keniatag
in Wört 2010

Startplätze Berlin-Marathon - Marathonreise nach Berlin

Letzte Änderungen

Gästebuch

Kontakt aufnehmen

Thorsten Kriependorf - Training in Kenia
Thorsten Kriependorf beim Lauftraining in Eldoret in der Laufschule Kiplombe Athletics Training and Research Centre 
 

Trainingsreise - Laufreise Kenia - Paul Launer in Eldoret
Paul Launer beim Training in Kenia - "Es war für mich schon etwas besonderes mit einen der besten Läufer Kenias und Trainer der Laufschule Kiplombe Athletics Training and Research Centre" einfach mal so 10 Kilometer auf 2200 Meter Höhe eine Runde zu drehen. Das Bild unten zeigt Komen Shule.

Komen Shule - Lauftrainer und Chef der Laufschule Kiplombe Athletics Training and Research Centre in Eldoret Kenia

Komen Shule zählt heute noch zu den besten Läufern in Kenia. Er ist Chef der neu gegründeten Laufschule
Kiplombe Athletics Training and Research Centre


Abraham war unser Taxifahrer. He was for us the best Taxi-Driver of Kenia. Mit seinem Toyata Corolla ist er über die Pisten gerast. Sogar durch den Urwald - und das ohne Allrad. Die Autos müssen in Kenia sehr stabil sein! 

Saif Saaeed Shaheen ist seit 2004 Weltrekordhalter im 3000-Meter 
Hindernislauf. In Brüssel bewältigte er die Strecke in 7:53,62 min. Saif Saaeed Shaheen ist am 15.10.1982 in Kenia geboren. Sein Geburtsname Stephen Cherono änderte er um als er sich 2002 entschied für den Golfstaat Katar zu laufen. 

Saif haben wir unter zahlreichen Läufern getroffen und habe auch ein Foto mit ihm zusammen gemacht. Echt cool. Beim Training auf der Bahn hat er 4 Topleute benötigt, die jeweils beim 400er Tempo für ihn machen mussten. 


Dienstag ist Tempotraining auf der Sandbahn!



Hier stehe ich vor einem Teefeld, dass auf einer Höhe von 2500 m ü.d.M. angelegt ist. 



Teepflücker in Kenia



Die Kinder in Kenia sind einfach nett. Hier ein Mädchen, welches auf dem Heimweg von der Schule in Schuluniform unterwegs war. 



Frauen bei der Arbeit. Holz wird herangetragen zum kochen.  




Marathon Trainings-
plan unter 3 Stunden





  


Laufreise Kenia - Laufen dort wo die besten der Welt trainieren

Wie die besten Läufer der Welt trainieren - wo sie trainieren und wie sie trainieren hat mich schon immer 
interessiert. So habe ich mir zusammen mit meinem Sportsfreund  Thorsten Kriependorf einen kleinen 
Lebenswunsch erfüllt. Wir sind einfach nach Kenia geflogen und haben uns auf der Hochebene von Eldoret 
umgesehen.

Fazit unserer Reise: Es war so schön und interessant - wir waren uns nach der Reise einig: Wir wollen 
wieder hin. Und es wird deshalb auch eine Sportreise - eine sogenannte Inforeise für alle Laufinteressierte
geben. Der Termin wird in den Herbstferien in diesem Jahr sein. Näheres demnächst hier auf dieser Seite! 

Ach ja und noch etwas:
Hier ein paar nackte Zahlen: mit einer Halbmarathonzeit von 1:15 Std. landet man 
beim Halbmarathon in Eldoret gerade mal um Platz 600 – von 700 Teilnehmern. Mit der Halbmarathonzeit 
von 1:27 würde Paul Launer in Eldoret mit den Senioren über 70 einlaufen...... Der freundliche Applaus und 
Jubel der laufbegeisterten Kenianern wäre ihm aber gewiss! 

Hier kommen Sie zur Reiseausschreibung: Flugreise und Laufreise Kenia

Hier gibt es Bilder von unserem Kenia-Tag in Wört  


Laufreise Kenia - Lauftraining Kenia - Höhentraining Kenia - Laufen mit den besten Läufern der Welt!

Lauftraining in Kenia ist etwas besonderes: Hier beim Tempotraining in der Nähe von Eldoret auf 2.100 Höhe. 


Bitte beachtet unten unsere Bildergalerie von dieser Reise! (c) by Paul Launer u. Thorsten Kriependorf


Laufen in Kenia / Kenya – eine Reise ins Dorado der Weltklasseläufer - Bericht von Thorsten Kriependorf

In der letzten Januarwoche dieses Jahres starteten Paul Launer, ein laufbegeisterter Hobbyläufer und Sport-Reiseunternehmer aus Wört bei Ellwangen und ich nach Kenia. Ziel unserer Reise war der in Läuferkreisen beinahe sagenumwobene Ort Eldoret, gelegen in der Provinz Rift Valley auf 2100m am Rande des ostafrikanischen Grabenbruchs, jener Region, in welcher die kenianischen Wunderläufer aufwachsen, leben und trainieren. Für die Woche in Eldoret hatten wir uns ein straffes Programm vorgenommen, wollten wir doch neben dem Besuch unserer kenianischen Lauffreunde und der Begutachtung des Spendenprojekts „Laufschule Kenia“ der Sun Sportmanagement GmbH in erster Linie die Vorbereitung für eine Laufreise für Hobbyläufer treffen, die wir ab November 2010 dorthin veranstalten werden. 

Selbstverständlich waren wir auch neugierig, wie sich ein eigenes Lauftraining in dieser extremen Höhe und unter einer fast senkrechten Äquatorsonne so anfühlen wird. 

Die Region um die Orte Eldoret und Iten ist die Heimat der so erfolgreichen kenianischen Langstreckenläufer. Im Norden des Rift Valley beträgt die Arbeitslosenquote bis zu 80 %, die Bevölkerung versucht sich mit kleiner Landwirtschaft selbst zu ernähren. Laufen ist dort keine Freizeitbeschäftigung, sondern eine der wenigen Möglichkeiten, einen Weg aus der Armut zu finden. Mittlerweile hat die internationale Langstreckenszene die dortigen idealen Trainingsbedingungen entdeckt, alles ist jedoch noch ohne richtige Infrastruktur und meist auf eigene Faust organisiert, der Standart der Hotels nicht mit einem mitteleuropäischen zu vergleichen. 

Die Menschen in Kenia sind einfach, freundlich, auch hübsch und haben Tradition! 

Von Frankfurt ging die Anreise über Kairo nach Nairobi und dann weiter mit einem Inlandsflug nach Eldoret, wo uns Cosmas Barial Chemaringo erwartete. Cosmas war bereits mehrere male für jeweils 3 Monate als kenianischer Gastläufer in Ulm und ist eine vertrauliche Kontaktperson „vor Ort“, ohne die das Spendenprojekt „Laufschule Kenia“ der Sun Sportmanagement GmbH so nicht möglich wäre. Er stand uns während unseres Aufenthaltes in Kenia quasi als Reiseleiter zur Seite.

Die Dichte an Weltklasseläufern, Weltmeistern, Olympiasiegern und Marathongewinnern in Eldoret ist unglaublich. Es gibt dort keine Vereine, die Läufer organisieren sich selbst in Trainingsgruppen, die sich zu festen Uhrzeiten am Stadtrand formieren und dann ihr Training durchführen. Da es wenige geteerte Strassen gibt wird meist auf roten Staubpisten Crosscountry gelaufen, die anfangs ruhigen Dauerläufe steigern sich gegen Ende in ein knallhartes Tempo, jeder versucht so lang als möglich mit den Topläufern mitzuhalten. Beeindruckend auch das Bahntraining – zwischen 6.00 – 11.00 Uhr tummeln sich Trainingsgruppen von 70-80 Läuferinnen und Läufern auf einer roten Erdbahn und führen unterschiedliche Tempoprogramme durch. Alles geht kreuz und quer und trotz Höchstgeschwindigkeit kommt sich niemand ins Gehege. Jeder hat seine Berechtigung, auch die Topstars haben keine Starallüren. Pulsmesser, Kompressionskniestrümpfe, GPS-Geräte und Energieriegel existieren nicht, zu spüren ist vielmehr eine unglaubliche Dynamik, die jedoch nicht verbissen wirkt. Getrunken wird während des Trainings nichts, obwohl es staubt und die Sonne senkrecht vom Himmel brennt. Nach dem Training gibt es Tee oder Wasser, das Essen besteht aus Reis, Bohnen, einem Brei aus Maismehl, wenig Fleisch, wenn Ziege, Rind oder Huhn.

Ein Besuch in Kenia ist etwas besonderes. Das Land und seine Menschen haben eine ganz besondere Ausstrahlung.

Die Menschen in der Region des nördlichen Rift Valley leben sehr einfach und auch in Armut, die meisten wohnen in kleinen Hütten ohne Strom und Wasseranschluss. Jeder versucht sich mit etwas Landwirtschaft zu versorgen oder im direkten Kleinhandel irgendetwas zu verdienen. Es gibt für die meisten keine Krankenversicherung, Rente, sichere Arbeit, das Leben funktioniert ohne den Wohlstand, der uns hier so wichtig ist. Eine soziale Absicherung ist nicht existent.

Um überhaupt eine Perspektive für ein „besseres“ Leben zu haben ist es zwingend notwenig, einen Schulabschluss zu haben. Mit dem Spendenprojekt „Laufschule Kenia“ wird derzeit das Schulgeld von 2 Jungen in Höhe von 50 Euro pro Monat übernommen. Ein sehr interessantes neues Projekt hat nun Cosmas Chemaringo und Komen Shule in Eldoret ins Leben gerufen. Komen Shule war ein internationaler Spitzenläufer und gemeinsam mit Cosmas schuf er das Kiplombe Athletics Training and Research Centre. Das Projekt vereint sportliche, soziale und ökologische Aspekte und bietet derzeit 40 Läuferinnen und Läufern aus ärmlichsten Verhältnissen eine Tagesstruktur.

Laufreise Kenia - Lauftraining Kenia - Höhentraining Kenia - Laufen mit den besten Läufern der Welt!
Paul mit Schülern beim Tee trinken - die Lebensfreude der Kenianer - Training und Arbeit. 

Was uns ebenso aufgefallen war ist die unglaubliche Lebensfreude und Freundlichkeit der Menschen. Hier wird Glück sicherlich anders definiert als in unseren Breiten. Stets wurden wir freundlich begrüßt und ein Lächeln der Menschen sorgte sofort für eine unglaubliche Sympathie.  

Wieder zurück in Deutschland schwingen die Eindrücke aus dieser Reise noch nach – auf das Sportliche bezogen lässt sich ganz deutlich erkennen: um schnell laufen zu können brauchen wir nicht das Equipment, das hier für uns unverzichtbar scheint. Und noch ein paar nackte Zahlen: mit einer Halbmarathonzeit von 1:15 Std. landet man beim Halbmarathon Eldoret gerade mal um Platz 600 – von 700 Teilnehmern. Mit der Halbmarathonzeit von 1:27 würde Paul Launer in Eldoret mit den Senioren über 70 einlaufen......

Laufreise Kenia - Lauftraining Kenia - Höhentraining Kenia - Laufen mit den besten Läufern der Welt!
Die Flagge Kenias - Paul - Komen Shule und Thorsten - Training in Kenia ist harte Arbeit - Paul, Saif Saaeed Shaheen u. Thorsten
Die wichtigsten Stichwörter für diese Reise sind:
Laufen in Kenya, Laufen in Kenia, Laufreise Kenia, Laufreise Kenya, Höhentraining Kenia, Höhentraining Kenya, Laufen in Eldoret. Höhentraining in Eldoret Kenia / Kenya. Informationsreise - Sportreise nach Kenya - Kenia. 
Flughafen Fankfurt Flughafen Nairobi
Na wenn das kein Anblick ist. Eine Fluglotsin in Nairobi  Auf dem Flug nach Eldoret - Blick auf den Mount 
Kenia
Thorsten freut sich: Welcom to Eldoret Airport In Eldoret wurden wir dann abgeholt von 
Cosmas Barial Chemaringo
Unser Hotel auf dieser Reise - ein ordentliches Hotel in Eldoret - Zimmer mit Du/Wc, Tel., TV, Ein wahrlicher Luxus Der erste Spaziergang durch die Stadt Eldoret
war spannend. 
Gepflegt und aufgeräumt aber auch ganz anders kann es sein.....
Überall wird gehandelt und verkauft und gearbeitet Die erste Bekanntschaft mit den Matatus - den 
sogenannten Taxis in Kenia! 
Sitzplätze - Stehplätze - was bei uns in Deutschland ein 8-Sitzer ist, wird in Kenia oft ein "20-Sitzer" Im Matatu....
Manche haben super Musikanlagen mit tollen
Reggae-Sound von Bob Marley usw. 
Bereits am ersten Abend ging es zum Laufen! Thorsten mit 2 Kenianern. Sieht eigentlich romantisch aus. Die Häuser sind 
die Tagesunterkünfte der Häftlinge von Eldoret....
Fotos über all. Immer wollten alle mit drauf sein. Das erste Abendessen - Ugali, Fleisch, Gemüse und
Salat im Hotel.
Shule und Cosmas und ein paar Läufer der Region.  Paul und Cosmas vor dem neuen Schild  der neu 
gegründeten Laufschule Kiplombe Athletics Training 
and Research Centre 
Shule - Paul und Cosmas Suhle - Thorsten - Cosmas
Die "Küche" des Trainingcenters Schlafstätten
Mit Stolz wurde uns die Vila gezeigt. Und in der Tat - obwohl es für viele einfach aussehen mag. Für die Läuferinnen und Läufer ist die Schule Luxus, zumal viele der Athleten zu Hause in Lehmhütten ohne Wasseranschluss wohnen.  Natürlich haben wir am 2. Tag sofort eine Trainings-
einheit mit den Läufern gemacht. 

Wow, das war eine ganz neue Erfahrung. Auf 2150
Meter über dem Meeresspiegel war das eine ganz
schön harte Angelegenheit. Die Lungen haben bei
uns noch so "gepfiffen"...
Eine Gruppenaufnahme musste natürlich auch sein.  Gruppenaufnahme Laufschule Kiplombe Athletics 
Training and Research Centre 
Paul hat 2 hübsche Kenianerinnen und einen flotten Läufer zum Lauftraining abgestellt bekommen.  Thorsten lief mit der Hauptgruppe. Alles Läufer, die 
einen Halbmarathon zwischen 1:10 u. 1:20 laufen....
Paul übernimmt "Führungsarbeit...."  Thorsten beim Schluss-Spurt. 
Nach dem Lauf gab es süssen Kenianischen Tee Regeneration mit Tee! Je nach Einheit süß oder
weniger süß. 
Thorsten trägt sich in das Goldene Buch des Trainingcenters ein. Paul trägt sich in das Goldene Buch des 
Trainingcenters ein.
Das Essen im Hotel war ordentlich - Natürlich gab es Ugali!  Am Abend gingen Thorsten und ich noch aus um 
etwas zu trinken. In einer Kneipe ging es richtig
lustig zu....
Besuch des "High Altitude" Training Centers von Iten    Lornah Kiplagat - eine der besten ehemaligen 
Läuferinnen Kenias läuft nun für Holland. Klar Sie
hat einen Niederländer geheiratet. Als niederländische
Langstreckenläuferin hat sie dennoch in ihrer Heimat
ein Trainingscenter in Iten auf 2500 m Höhe aufgebaut.
Iten - eine Frau trägt Holz  Blick von Iten ins Valley 
In Iten hat man schöne Ausblicke Die Stadt Iten auf 2500 m ist sehr einfach. Dennoch
gibt es auch hier 2 Laufschulen für das Höhentraining
Fahrradgarage Bananen müssen es sein...
Der Markt von Iten... Eine Pause gefällig...
Der Aussichtspunkt von Iten - traumhaft schön Iten - Aussichtspunkt einfach himmlisch schön
Thorsten freut sich über die Schönheit der Gegend. Mein Zimmer mit Himmelbett - nein mit Moskitonetz, 
die es zu dieser Jahrezeit wenn es trocken ist so gut
wie nicht gibt. . 
Frühstück mit Passionsfrucht Thorsten haut nochmals richtig rein, denn heute geht
es zum Training der besten Läufer Kenias auf die Bahn.
Zum Zuschauen - wohl gemerkt. 
Der Trainer und technischer Direktor "Mr. Beauttah Kimmy Simba" der wohl berühmtesten Laufschule Kenias - der High Performance Training Center in Eldoret von Kip Keino. 
v.l.n.r. Simba, Thorsten Kriependorf u. Cosmas
Kimmy Simba und Shule auf dem Gelände der 
MOI University "School of Agriculture and
Biotechnology". 

Auf der roten Sandbahn trainieren Dienstags, wohl
die besten Läufer Kenias - ja sogar die besten der 
Welt!
Klar ein Gruppenfoto gleich mit 2 Trainern... muss sein. Das Training auf der roten Bahn der MOI University
Das Lauftraining auf der Bahn war sicherlich einer der
Höhepunkte. 

Unglaublich - zu manchen Zeiten waren 50, 70 und mehr
Läufer auf der Bahn und dies oft noch in gegensätzlicher 
Richtung. Phantastisch - wie das alles lief.

Hier der berühmte Läufer Saif Saaeed Shaheen beim
Training. 
Natürlich gab es auch ein Autogramm von Saif Paul Launer, Saif Saaeed Shaheen und Thorsten 
Kriependorf
Nach dem Training besuchten wir die Familie von 
Cosmas Barial Chemaringo 
Vor dem Haus von Cosmas wurde natürlich noch
ein Gruppenbild gemacht. Wir wurden herzlich mit
Tee und Kuchen empfangen. 
Besichtigung einer Maismühle - ja davon wird dann später Ugali gemacht.  Zu Fuss ging es zurück zur Strasse, wo wieder ein
Matatu auf uns wartete. 
Let us always meet each other with a smile, for the smile is the beginning of love... Mother Teresa (fotografiert im nebenstehenden Matatu...) Stolzes Matatu Team:
Immer ein Fahrer und ein Kassierer!
Und natürlich war klar. Nachdem wir den Technischen Direktor Simba vom  High Performance Training Centre auf der Laufbahn kennen gelernt haben, war klar die Laufschule von Kip Keino ist ein muss.  Cosmas und Thorsten auf dem Weg zur berühmtesten
Laufschule Kenias.
"Mr. Beauttah Jimmy Simba" der Technische Direktor zeigt uns mit Stolz seine Schule Zahlreiche Bilder u. Trophäen wurden uns gezeigt.
In diesem Besprechungszimmer wurden schon viele Entscheidungen für den Laufsport Kenias beschlossen. Der Speisesaal der Kip Keino Laufschule
In der Küche Natürlich gab es wieder was zu essen und Tee!
Paul, Simba u. Thorsten Anschließend besuchten wir die Kipkeino High School
Die Kip Keino Highschool befindet sich noch im Aufbau.  In ca. 1 Jahr soll die Eröffnung sein. Dann werden hier 
Läufer und auch andere Sportler hier das Abitur und
natürlich eine beste Sportausbildung machen können.
In der Aula kann man bereits die Schulordnung nachlesen
und auch die Idee des berühmten Humanisten 
Pierre de Coubertin.

Ferner gibt es bereits jetzt eine Partnerschaft zwischen
der Kip-Keinio-High-School und dem Europagymnasium
Walther Rathenau aus Bitterfeld-Wolfen in Deutschland.

Na da hoffen wir doch, dass hier auch wieder mal ein paar
Deutsche das Laufen lernen.....
Der Sonnenuntergang war dann ebenso noch ein
wunderschöner Abschluss dieses ereignisreichen
Tages.
Ein gutes Abendessen gab es auch noch.... Es gab zur Abwechslung das beste Ziegenfleisch von
Eldoret. Dazu Reis und Salat. Das alles haben wir 
dann mit den Fingern gegessen, so wie es sich gehört.
Dann sind Thorsten, Cosmos und ich noch auf Night-Tour in Eldoret gegangen. Der Tag war ja sehr erfolgreich
gewesen. Wir haben viel erlebt. Und somit sind wir in mehrere Clubs gegangen. Gleich im ersten war es am
besten. Hier gab es Life-Musik und viele gut gelaunte Menschen. Ich ließ mich von den Blues-Rhythmen mit-
reißen. Es war saumäßig lustig. Thorsten und Cosmas hatten viel zu lachen. Ich war stets auch damit beschäftigt
mein Portemonnaie gut fest zu halten.... Aber es war einfach toll, wie sich die Menschen gefreut haben, dass 
endlich auch mal ein "weißer" mittanzte....
Und der Tag war noch nicht zu Ende. Ein Höhepunkt nach 
dem anderen folgte:

Zum guten Schluss trafen wir dann auf der Straße in Eldoret
die berühmte "Laufikone" 
Moses Kiptanui.  Moses Kiptanui war viele Jahre als
Weltklasseläufer, Olympiasieger insbesondere in der Disziplin
3000m Hindernis unterwegs.

Heute ist Moses cleverer Geschäftsmann. Ein Bäuchlein hat
er auch bekommen. Ihm gehören zahlreiches Geschäfte in
Eldoret.

Paul Launer, Moses Kiptanui und Thorsten Kriependorf in Eldoret
Am nächsten Tag gingen wir in einen kleinen 
Nationalpark. Wir waren auf der Suche nach Elefanten.
Bevor wir die Elefanten suchten gab es erst einmal eine Stärkung. Uns wurde das sehr gute Porridge gereicht. Porridge - mit Rohrzucker gesüßt schmeckt echt
super und ist in Kenia auch gerne Frühstücksersatz.
Dennoch für viele gibt morgens, nachmittags und Abends
Ugali (Maisbrei...) 
Mit 2 Rangers waren wir auf der Suche nach Elefanten.
Im Gebiet gab es rund 100 Tiere. Leider hatten
sie sich so gut verteckt, dass wir an diesem Tag ohne
Elefantenbilder wieder zurück fahren mussten.

Dennoch war die Landschaft traumhaft schön.
Oben eindeutig: "Elefantenballen" - Einer der Ranger
ließ sich gerne mit seiner Knarre fotografieren. 

Der andere war still und groß. Ein echter Massai. 

Das Abschiedsfoto! Es war super - auch ohne Elefanten!
Das musste es dann schon auch sein. Ich war ja noch
nie im Urwald. 

Deshalb kannte ich auch das nicht.

Termitenhügel. Auf unserer Tour durch den Urwald
haben wir viele gesehen. 
Und das wird unser Hotel werden bei der nächsten Tour mit unseren Gästen. Unser Hotel - den Namen verraten wir nicht. Es ist
sehr ordentlich und vor allem für uns optimal in der
Lage! Alle Zimmer haben Du/Wc, Tel. TV. An der
Rezeption könnt Ihr sogar ins Internet....
Ein Zimmer  ...mit Poolblick
Ein weiterer Ausflug hinauf nach Kapcherop war wiederum ein Höhepunkt. Wir erlebten eine Hochebene auf 
2500 m. Hier wanderten wir durch den Ort und durch ein Teefeld und besuchten einen guten jungen talentierten
Läufer namens Titus Kipchumba. Titus wird in diesem Jahr noch einige Marathons in Deutschland
laufen. Der Besuch der High School Kapcherop war ebenso auf dem Programm. Hier werden 2 Schüler von
den Machern des Einstein-Marathons Ulm tatkräftig mit Geld unterstützt. Nur durch diese finanzielle Unterstützung
können diese Jungs hier in diese moderne High-School gehen. Tolle Sache!  
Der letzte Abend in Eldoret. Hier noch ein Foto von 2
Taxifahrern. Ja Taxi mit dem Rad. Das ist die günstigste
Möglichkeit innerhalb einer Stadt.
Dann hieß es Abschied nehmen von Eldoret. Die Rückreise
erfolgte über Nairobi.

Hier besuchten wir noch den Nairobi National Park und
das Nairobi National Museum.

Am Abend ging es noch etwas durch die City bevor wir
dann wieder Richtung Heimat flogen.
Die Reise nach Kenia war ein einziges Erlebnis. Jeden Tag hatten wir volles Programm. Jeden Tag erlebten wir neues.
Jeden Tag hatten wir mit sehr vielen und netten Menschen zu tun. Obwohl die Menschen in ärmlichen Verhältnissen wohnen,
sie waren stets freundlich und fröhlich. 

Wir haben uns von der ersten bis zur letzten Stunde wohl gefühlt. Ja liebe Lauffreunde - schaut immer wieder 
vorbei. Die Reise wird demnächst online sein.

Paul Launer

 

 
Wir freuen uns auf Eure Rückmeldung! 
zurück zur Laufseite    Zurück zu Wettkämpfe 
 

  © 2010 Paul Launer
   
   hobbylauf.de 
 
 

   Zum Seitenanfang  Letzte Bearbeitung: 2010-05-09